

Wo sich Christen treffen, da ist Gemeinde. Einige in und um Taucha wohnende Mitglieder der ELIM-Gemeinde in Leipzig wollen sich an ihrem Wohnort treffen, um Gemeinschaft miteinander, mit ihren Nachbarn und Freunden und natürlich mit unserem Herrn Jesus Christus zu erleben. Dazu laden sie auch Menschen aus Taucha ein, die sich dafür interessieren, wie ein Leben mit Jesus aussieht. Die Gemeindegründungs-Initiative „Evangelische Gemeinde ELIM in Taucha“ besteht seit 2009 und ist bisher noch Teil der Leipziger ELIM, strebt aber auf längere Sicht die Selbständigkeit an.
Die ELIM-Gemeinden gehören zum „Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden K.d.ö.R.“ (BFP), der mit anderen Freikirchen und Landeskirchen in der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF) und in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammen arbeitet. Auch in Taucha legen wir Wert auf gute Beziehungen und Zusammenarbeit mit Christen anderer Kirchen, da wir glauben, dass zur Gemeinde Jesu wiedergeborene Menschen aus allen bibelgläubigen Gemeinden gehören. Als Freikirche sind wir frei von staatlicher Bindung, erhalten somit keine Kirchensteuer, sondern decken sämtliche Kosten allein durch freiwillige Spenden. Mitglied kann werden, wer bekennt, dass Jesus Christus Herr seines Lebens geworden ist, Ihm die Schuld seines Lebens übergibt und durch Untertauchen getauft wird (Apostelgeschichte 2:41).
Wir glauben,
... dass die Bibel das von Gott inspirierte und allein
unfehlbare Wort Gottes ist.
... dass es nur einen Gott gibt, der in
Ewigkeit und in drei Personen war, ist und bleibt. Er ist der Schöpfer
des Himmels und der Erde.
... dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist,
der für uns stellvertretend gestorben ist. Er ist auferstanden und wird
wiederkommen, um die Toten und die Lebendigen zu richten.
... dass jeder Mensch sich für Gott entscheiden und eine bewusste und
persönliche Hinwendung zu Gott vollziehen muss. Der Mensch ist von
Natur aus nicht gut (Sünder) und braucht die Erlösung durch das Blut
Jesu Christi. Wir empfangen ein neues Leben, wenn wir Gott um Vergebung
unserer Schuld und Sünde bitten und Jesus als Herrn anerkennen.
... dass der Heilige Geist auch heute noch wirkt. Er ist keine
unpersönliche Kraft oder ein unbestimmtes Wesen, sondern die dritte
Person in der Gottheit. Allen Menschen, die ein neues Leben durch
Vergebung ihrer Sünden bekommen, ist er versprochen. Er befähigt uns,
Christus im Leben anderer groß zu machen.
... dass Gott sich durch seine Gemeinde der Welt zeigen will. Diese
weltweite Gemeinde ist gegliedert in einzelne Kirchen und Gemeinden.
Keiner dieser Gemeinden steht der Anspruch zu, die „einzig wahre
Gemeinde“ zu sein. Jeder Christ sollte einer Ortsgemeinde angehören.
Hier findet er die Gemeinschaft mit anderen Christen, zu der uns Gott
berufen hat und hat hier die Möglichkeit, mit Anderen Gott zu dienen.

Wir möchten, dass alle Menschen erfahren, dass Jesus die Rettung für ihr Leben ist. Deshalb erzählen wir von Ihm und laden Menschen in unsere Gemeinde ein, um Ihn kennen zu lernen. Die Liebe untereinander ist der beste Weg, Jesus zu begegnen (Joh.13:35). Darum hat uns ein Wort Gottes besonders angesprochen: „Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand! Dies ist das größte und wichtigste Gebot. Das zweite ist gleich wichtig: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!“ Drei Punkte ergeben sich für uns daraus: Gott lieben – den Nächsten lieben – sich selbst lieben. Diese haben wir in unser Gemeindemotto zusammen gefasst:

Zwei Aspekte möchten wir damit betonen: Die Gemeinde soll ein Ort sein, wo man Liebe erleben kann! Wir dürfen wissen, dass Gott uns geschaffen hat und uns so unendlich liebt, dass Er seinen einzigen Sohn zu unserer Rettung gab. Diese Botschaft soll in der Gemeinde durch Predigt und Gemeinschaft erlebbar werden. Denn nur wer um diese bedingungslose Liebe Gottes weiß, kann sich auch selbst mit all seinen Fehlern und Unzulänglichkeiten annehmen. Und ich erlebe Annahme von anderen Menschen in der Gemeinde, weil sie angesteckt sind von der Liebe Gottes. Die Gemeinde soll ein Ort sein, wo man Liebe leben kann! Dort ist der Platz, wo wir Gott zuerst alle unsere Fähigkeiten und Begabungen, unsere Zeit und Kraft zur Verfügung stellen. Er hat alles für uns gegeben, jetzt geben wir Ihm alles. Wir dürfen auch den Anderen in der Gemeinde mit Liebe begegnen, denn Gott schenkt uns durch Seine Liebe ein unendliches Reservoir. Trotzdem ist es eine große Herausforderung, denn wir sind alle unterschiedlich und nicht immer pflegeleicht. Aber in der Verbindung mit Gott ist das möglich. Auch achten wir auf mich selbst, um uns nicht zu überfordern. Wir dürfen seelsorgerliche Hilfe in Anspruch nehmen. Nur wer sich selbst liebt, kann auch Andere lieben.